Anfrage der Fraktion MitBÜRGER für Halle – NEUES FORUM zur Situation der Asylbewerber/Flüchtlinge in Halle (Saale) und bestehenden Hilfemöglichkeiten

Seit Wochen strömen Flüchtlinge aus den Bürgerkriegsgebieten Syriens und des Irak sowie aus Afrika über Griechenland und Italien in die EU und wandern zu einem großen Teil weiter nach Deutschland. Die Landesregierung Sachsen-Anhalt prüft gegenwärtig die Einrichtung von weiteren Zentralen Anlaufstellen (ZAST) zur Bewältigung der großen Zahl der Flüchtlinge, so auch in Halle (Saale). Der überwiegende Teil der Flüchtlinge wird erfahrungsgemäß in Deutschland bleiben und hier eine neue Heimat finden. Eine besondere Herausforderung stellt neben der Unterbringung die Eingliederung in die Berufswelt dar. In der Regel werden in Deutschland schon Diplome aus den osteuropäischen Ländern nicht anerkannt.

Die Integration der Flüchtlinge stellt die Stadt und das Land vor große Herausforderungen. Um eine Vorstellung von der Größe und Art der Herausforderung zu erhalten, stellt die Fraktion Mitbürger für Halle – NEUES FORUM folgende Fragen:

 

  1. Wie viele Flüchtlinge sind dieses Jahr schon nach Halle gekommen und wie viele werden noch erwartet?
  2. Aus welchen Ländern kommen wie viele Flüchtlinge?
  3. Wie ist die Verteilung der Flüchtlinge nach Alter und Geschlecht?
  4. Wie viele Familien mit Kindern sind unter den Flüchtlingen?
  5. Wie viele Kinder unter 6, von 6 – 10 und von 11 – 18 Jahren sind unter den Flüchtlingen?
  6.  Welche Berufe werden von den Flüchtlingen angegeben?
  7. Wie viele Flüchtlinge können ihre Angaben durch die Vorlage von Diplomen oder anderen Nachweisen belegen?
  8. Wie groß ist der voraussichtliche Bedarf an beruflicher Nach- und Weiterausbildung?
  9.  Wie sind die Sprachkenntnisse der Flüchtlinge in Deutsch / Englisch?
  10. Welche Maßnahmen ergreift die Stadt zur Förderung der Deutsch-Kenntnisse?
  11. Welche weiteren Integrationsmaßnahmen werden angeboten?
  12.  Welche Art von Unterstützung wird besonders dringend benötigt, die engagierte Bürgerinnen und Bürger übernehmen können?
  13. An welcher Stelle der Verwaltung können durch Bürgerinnen und Bürger Hilfsangebote gemacht werden? 

 

gez. Tom Wolter
Fraktionsvorsitzender


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