Anfrage der Stadträtin Regina Schöps (NEUES FORUM) zur Wasserqualität am Hufeisensee

Nach Recherchen von BürgerInnen der Stadt Halle (Saale) führte die Firma G.U.T. Gesellschaft für Umwelt-Sanierungstechnologien mbH | Gerichtsrain 1 | 06217 Merseburg, Ende September 2015 Messungen zur Wasserqualität mit dem Ziel durch, die Zulassungsfähigkeit dieses Gewässers als Badegewässer im Bereich des Westufers zu prüfen. Diese Messungen haben ergeben, dass – wie schon seit Jahren im Labor nachgewiesen – Vinylchloride im Wasser vorhanden sind. Diese überstiegen die zulässigen Grenzwerte erheblich, so dass Baden in diesem Bereich nicht gestattet werden könne. Der Eintrag der Vinylchloride in den See erfolgt bereits seit DDR-Zeiten über das Grundwasser aus westlicher bzw. nordwestlicher Richtung. Auslöser dieses Eintrags sind der ehemalige Chemiehandel in der Reideburger Straße sowie Verunreinigungen vom Bahnhofsgelände.

 

Ich frage:

  1. Wurde die Firma G.U.T. Gesellschaft für Umwelt-Sanierungstechnologien mbH mit der Durchführung von Messungen von der Stadt Halle beauftragt? Welche Erkenntnisse liegen vor? Ich bitte um Darlegung der Messergebnisse.
  2. Welche Bedeutung haben die Messergebnisse der Wasserqualität im Hufeisensee für die beabsichtigte Inbetriebnahme eines Strandbades am Westufer im Bereich des Golfplatzes?
  3. Besteht eine Verpflichtung seitens des Investors für den Golfplatz die Badewasserqualität regelmäßig nachzuweisen?
  4. Inwieweit wird die Bevölkerung über die Gefahrenlage beim (unerlaubten aber doch üblichen) Baden in diesem Bereich informiert?

 

gez. Dr. Regina Schöps
Stadträtin NEUES FORUM


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