Antrag der Fraktionen MitBÜRGER für Halle – NEUES FORUM, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DIE LINKE, CDU/FDP und der SPD zur Sicherung des Standortes des Zentrums für Zirkus und bewegtes Lernen Halle e.V.

Beschlussvorschlag:

Die Stadtverwaltung wird beauftragt,

dem Zentrum für Zirkus und bewegtes Lernen Halle e.V. für die Jahre 2016 – 2020 einen Standort für das Kinder- und Jugendangebot bereitzustellen. Die Standortsuche soll gemeinsam mit dem ZZB vorgenommen werden und bis März 2016 abgeschlossen und dem Stadtrat vorgestellt werden.

 

gez. Bernhard Bönisch

Fraktionsvorsitzender der CDU/FDP-Fraktion Halle (Saale)

gez. Dr. Bodo Meerheim

Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Stadtrat Halle (Saale)

gez. Tom Wolter

Fraktionsvorsitzender

MitBÜRGER für Halle – NEUES FORUM

gez. Johannes Krause

Fraktionsvorsitzender der

SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale)

gez. Dr. Ines Brock

Fraktionsvorsitzende

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

 

 

Begründung:

Bereits in der Stadtratssitzung am 25. März 2015 sagte die Stadtverwaltung zu, für das Zentrum für Zirkus und bewegtes Lernen Halle e.V./ Zirkus Klatschmohn am Rossplatz bis zum Sommer 2015 alternative Standorte zu suchen und ihnen anzubieten. Hintergrund der Thematik war, dass der Standort am Rossplatz eventuell für die Baustelleneinrichtung im Rahmen der Umgestaltung des Steintors benötigt werde. Diese Problematik hat sich im März 2015 als unbegründet erwiesen, es wurde ferner im November 2015 im Hauptausschuss als nicht relevant dargestellt. Dennoch hat die Stadtverwaltung angedeutet, den Rossplatz mittelfristig nicht mehr für das Angebot zur Verfügung stellen zu wollen.

Eine aktuelle Nachfrage im Hauptausschuss ergab, dass es bisher keine alternativen Angebote der Stadt an den Verein gibt. Auch wenn man mit dem Zentrum für Zirkus und bewegtes Lernen Halle e.V. im Gespräch sei und sowohl ein Gebäude als auch alternativ eine Freifläche suche, verfügen die Akteure über keine verbindlichen Zusagen zum Standort. Der Hinweis, man sei im Gespräch, ist als Ergebnis einer ¾ jährigen Suche jedoch nicht befriedigend.

Aus diesem Grund soll die Stadtverwaltung eine mittelfristige Standortlösung für die kommenden fünf Jahre gemeinsam mit dem ZZB entwickeln und in absehbarer Zeit vereinbaren, damit das Kinder- und Jugendangebot der Stadt Halle (Saale) erhalten bleibt.

 


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