Mündliche Anfrage der Stadträtin Yvonne Winkler (MitBÜRGER für Halle) zum Thema Paulus Wohnpark

Am Donnerstag, den 10. Dezember 2015 begannen im Paulus Wohnpark um 6:30 h die Bauarbeiten unter Flutlicht. Nachdem den ganzen Tag der Betonboden der zukünftigen Tiefgarage gegossen wurde, begannen ab ca. 22:00 h in der Nacht die Mitarbeiter eines Subunternehmens mit Flügelglättemaschinen die Betonfläche zu schleifen. Dies ging bis am nächsten Freitagmorgen in die weiteren Tagesbauarbeiten über.

Der Lärm macht nicht in der Schleiermacherstraße und der Robert-Blum-Straße halt. Man konnte es an der anderen Seite des Rathenauplatzes bis hin zur Carl-von Ossietzkystraße gut hören. Es war bereits die zweite Nacht, in der die Anwohner diesen Lärm ertragen mussten.

 

Ich frage:

  1.  Aus welchem Grund genehmigt die Stadt diese Lärmmaßnahme im reinen Wohngebiet, obwohl der Bauherr mit einer anderen Variante zum gleichen Ergebnis kommen würde? Mit einem Verbundestrich, ausgebracht zu einer normalen Tageszeit, wäre dieser massiv beeinträchtigende Baulärm in der Nacht zu vermeiden.
  2.  Im reinen Wohngebiet, in dem viele Familien mit kleinen Kindern wohnen, verbieten sich aus unserer Sicht diese Maßnahmen auf dem Rücken der Anwohner von selbst. Da noch ein Teil der Tiefgarage aussteht, nämlich der Bereich der an das Regierungspräsidium anliegenden Fläche, frage ich, ob mit einer dritten schlaflosen Nacht wieder zu rechnen sein wird oder ob die Stadt ihrer Fürsorgepflicht gegenüber ihren Bürgern endlich nachkommt und die Genehmigung dieser Baumaßnahme in den Nachtstunden versagt?

 

Yvonne Winkler
Stadträtin MitBÜRGER für Halle


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