Antrag der Fraktion MitBÜRGER für Halle – NEUES FORUM zur Einführung eines Jugendparlaments

Beschlussvorschlag:

  1. Der Oberbürgermeister wird beauftragt, bis zum 2. Quartal 2018 ein Konzept zur Einführung eines Jugendparlaments für die Stadt Halle (Saale) zu erstellen und dem Stadtrat zur Beratung vorzulegen.
  2. Das Jugendparlament soll perspektivisch im Januar 2019 in einer konstituierenden Sitzung die Arbeit aufnehmen.

 

gez. Tom Wolter
Fraktionsvorsitzender

 

Begründung:

Die Fraktion MitBÜRGER für Halle – NEUES FORUM setzt sich an erster Stelle dafür ein, dass die Stadt Halle (Saale) durch ihre Bürger gestaltet wird. Auch wenn es bereits verschiedene Möglichkeiten der Mitbestimmung gibt, so schöpft die Stadt Halle (Saale) ihre Möglichkeiten noch nicht vollständig aus: Die Beteiligung von Jugendlichen und jungen Menschen am politischen Geschehen steht immer noch am Anfang. Dabei zeigen verschiedene Jugendstudien, dass junge Menschen sich in den vergangenen Jahren wieder mehr für Politik interessieren und auch zunehmend bereit sind, ihre Ideale und Ideen einzubringen.

Grundsätzlich existieren in Halle (Saale) bereits Gremien zur Mitbestimmung für junge Menschen. Der Kinder- und Jugendrat (KJR) steht jedem offen, der eigene Projekte innerhalb der Stadt planen und umsetzen will. Der KJR hat in der Vergangenheit bewiesen, dass Jugendliche nicht nur organisatorisch einiges auf die Beine stellen, sondern auch verantwortungsvoll mit finanziellen Mitteln umgehen können. Ein anderes Gremium ist der Stadtschülerrat, welcher direkt durch die Hallesche Schülerschaft gewählt wird und eng mit dem KJR zusammenarbeitet.

Diese Gremien zeigen, dass ausreichend Interesse bei jungen Hallensern vorhanden ist, jedoch dringt ihre Arbeit selten bis zum Stadtrat vor. So hat auch der Oberbürgermeister als Wahlversprechen ausgegeben, „ein Jugendparlament einzurichten, das monatlich über städtische Themen berät, dem Stadtrat Empfehlungen und Anregungen gibt“.

Die Stadt würde dabei gleich doppelt profitieren: Einerseits gäbe es im Stadtrat ein Sprachrohr für Jugendliche, welche so ihre Sicht der Dinge auf höchster Ebene einbringen könnten. Andererseits böte ein Jugendparlament die Möglichkeit, die Begeisterung für Demokratie und eine pluralistische Gesellschaft zu entfachen und so dafür zu sorgen, dass sich in Zukunft mehr Bürger politisch engagieren.

 


Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>