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Mehr Bauspielplätze braucht die Stadt!

Der allererste Beschluss, der im Jahr 2019 in einem Ausschuss gefasst wurde, war die Förderzusage für den Bauspielplatz Freiimfelde. Das Projekt ist Teil des Programms „Innovative Maßnahmen“ der freien Jugendhilfe. Aus Sicht unserer Fraktion ist das ein toller Auftakt in das neue Jahr!

Ein Bauspielplatz ist kein klassischer Spielplatz. Bauspielplätze sind pädagogisch betreute, von Kindern selbst gestaltete und gebaute Erlebnisspielräume. Kinder und Jugendliche können hier Buden, Aussichtstürme und Brücken entwerfen und bauen. Das offene und niedrigschwellige Angebot ermöglicht es ihnen, sich auszuprobieren und gemeinsam mit Gleichaltrigen, draußen an der frischen Luft, Bauprojekte umzusetzen. Das ist angesichts eines steigenden Medienkonsums und des schulischen Leistungsdrucks, dem sich immer mehr Kinder und Jugendliche ausgesetzt fühlen, ein wichtiges Angebot für die Entwicklung von Heranwachsenden.

Im Bürgerpark Freiimfelde im halleschen Osten ist im Frühjahr 2018 der erste Bauspielplatz der Stadt an den Start gegangen. Nach dem Motto „Bau dir deine Welt, wie sie dir gefällt“ wird seitdem auf dem Gelände der Brache am Ende der Landsberger Straße gesägt, gebohrt und gehämmert. Es entsteht ein Ort zum Selbermachen und zum selbstbestimmten Ausprobieren. In der Startphase waren die Öffnungszeiten noch auf den Montagnachmittag beschränkt. Durch die Förderung kann das Angebot im neuen Jahr ausgeweitet werden. So können mehr Kinder und Jugendliche erfahren, was man alles mit den eigenen Händen schaffen und mit seiner Kreativität anfangen kann. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels im Handwerk ist das ein guter Ansatz.

Wir begrüßen es, dass die Stadtverwaltung dieses innovative Projekt unterstützt und regen an, weitere Spielplätze dieser Art einzurichten, da es in Halle viele Möglichkeiten gäbe und ein langer Anfahrtsweg besonders für Kinder ein Hindernis darstellt. In anderen deutschen Großstädten gibt es häufig mehrere Bauspielplätze. Wir können uns gut vorstellen, dass dieses Konzept auch andernorts in Halle eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Angebot für Kinder und Jugendliche darstellt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Bauspielplatz in Halle-Neustadt, einem in der Südstadt oder in Seeben? Wir sind gespannt, was das Jahr 2019 bringt!


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