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Grüne Oase anstatt grauer Steinwüste?

Über den Marktplatz unserer Stadt wird seit jeher viel diskutiert. Die kürzlich präsentierten Pläne zur Umgestaltung des Platzes haben diese Debatte erneut entfacht. Aus einer grauen Wüste soll ein grüner und moderner Platz für Halles Bevölkerung und Gäste werden. So zumindest wünschen es sich viele Menschen in dieser Stadt.
Im Rahmen von zwei Zukunftswerkstätten hat die Stadtverwaltung mit den Anwesenden über die Entwicklung der Innenstadt diskutiert. Der Fokus lag dabei auf dem Marktplatz: Es soll zukünftig mehr Bäume und eine Rasenfläche sowie eine Toilettenanlage geben. Auch soll in diesem Sommer wieder eine Spieloase vor der Commerzbank entstehen.

Diese Ideen finden sicher Anklang in Teilen der Bevölkerung. Doch andere Vorschläge des Oberbürgermeisters werden kontrovers diskutiert. So sollen auf der Ostseite des Marktplatzes feste Wochenmarktbuden installiert werden. Außerdem schlägt er vor − in Anlehnung an das weltberühmte „I amsterdam“-Zeichen in der niederländischen Hauptstadt − einen mannshohen „halle saale*“-Schriftzug vor dem Ratshof aufzustellen. Die Buchstaben sollen als überdimensionierte Sitzgelegenheit konzipiert werden, die mit WLAN, Smartphone-Ladestationen sowie Virtual-Reality-Brillen ausgestattet sein sollen. So bekäme Halle ein Fotomotiv und damit unbezahlbare Werbung für die Stadt, so die Hoffnung des Oberbürgermeisters.

„Darüber müssen wir noch einmal reden“, meint Yvonne Winkler, stellvertretende Fraktionsvorsitzende. „Aus diesem Grund haben wir  angeregt, einen öffentlichen Bürgerworkshop durchzuführen.“ In diesem Rahmen könnten diese Vorschläge erörtert und weitere Ideen aus der Bürgerschaft gesammelt werden. „Die Umgestaltung des Marktplatzes ist ein gesamtstädtisches Projekt und muss als solches behandelt werden. Über die Entwicklung des Platzes als Gesamtfläche, aber auch über Architektur, Gestaltung und neue Ideen sollte online wie vor Ort debattiert werden. Die Ideen aus der Bevölkerung sollten in mehreren Verfahrensstufen mit der Öffentlichkeit diskutiert werden und in einen Gesamtentwicklungsplan einfließen“, so Yvonne Winkler weiter.

Wir sind sehr gespannt, wie die Verwaltung sich zu unserem Vorschlag verhalten wird. Sollte der Oberbürgermeister kein Interesse an einer weiteren Beteiligung der Bevölkerung haben, wird sich unsere Fraktion gerne des Themas annehmen und eine öffentliche Diskussion führen.
aa

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