Anfrage der Stadträtin Yvonne Winkler (MitBÜRGER für Halle) zur Prüfung des Artenschutzes zum Bauvorhaben auf dem Gelände des ehemaligen Regierungspräsidiums der HGWS im Paulusviertel

Der Artenschutz nach europäischem Recht (FFH-Richtlinie und Vogelschutzrichtlinie), welcher über das Bundesnaturschutzgesetz (§ 44 BNatSchG) in nationales Recht überführt wurde, verpflichtet die zuständige Naturschutzbehörde, die Belange des Artenschutzes bei jedem Planungs- und Bauvorhaben zu garantieren.

Auf der Fläche des Bauvorhabens Schleiermacherstraße / Ecke Robert-Blum-Straße war aufgrund des geschichtlichen Hintergrundes (Park), des langen Brachliegens des Geländes, der Sonnenverhältnisse und der letzten Nutzungsmischung ein äußerst kleinteiliges Standortmosaik entstanden, dass eine Artenvielfalt der Flora und Fauna ermöglichte, die nicht nur Artenschutzuntersuchungen zum Vorkommen der Vögel erforderte.Auf dem Gelände war durchaus auch mit dem Vorkommen geschützter Käfer, Reptilien, eventuell auch Mauer- und Zauneidechsen sowie Schmetterlingen und Fledermäusen zu rechnen.

 

Vor diesem Hintergrund frage ich:

  1. Wurden die entsprechend umfangreichen Bestanderfassungen von der zuständigen Naturschutzbehörde veranlasst?
  2. Zu welchen Ergebnissen sind die Untersuchungen gekommen?
  3. Inwieweit wurden der Halleschen Gesellschaft für Wohnen und Stadtentwicklung (HGWS) Auflagen zur Umweltbaubegleitung erteilt?

 

Gez. Yvonne Winkler
Stadträtin MitBÜRGER für Halle


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